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Kram
Koch-, Wohn- und Schlafstätte für Köhler und
Holzknechte.
Früher zogen die Köhler ohne festen Wohnsitz umher. Länger
als 10 Jahre durften sie selten an einem Ort bleiben, weil die Gemeinden
keine sozialen Pflichten übernehmen wollten. Ihre ganze Habe
konnten sie auf einem Handwagen befördern.
Sie wohnten das ganze Jahr in Rindenhütten und ernährten
sich so billig es ging - hauptsächlich von Polenta und Salzspeck.
Die Kohlenmeiler mußten bei Tag und Nacht überwacht werden;
bei unsachgemäßer Behandlung konnten sie sehr rasch in
völlige Unordnung geraten und völlig ausbrennen.
Das mühevolle, harte Handwerk der Köhlerei als Hauptberuf
ist erloschen.
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| Holzknechtkram außen und innen - unten mit ehemaligen
Holzknechten |
Infomenü
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