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Schmelzöfen in Bundschuh
Insgesamt vermutet man
in Bundschuh vier Schmelzöfen - zwei Stucköfen und zwei
Floßöfen. Der Floßofen, der zwischen 1780 und 1820
in Bundschuh gestanden haben könnte, dürfte über
eine primitive Windmaschine verfügt haben.
Nach dem Floßofen hat sich am Eisengewinnungsprozeß
prinzipiell nichts mehr geändert. Die heutigen Siemens-Martin-Öfen
sind nur eine Ausfeilung der damaligen Technik.
Von 1901 bis 1903 unternahm die Firma Joh. E. Bleckmanns
Phönix - Stahlwerke aus Mürzzuschlag letzte Schmelzversuche.
Hierauf wurde der Bundschuher Berg - und Hüttenbetrieb endgültig
stillgelegt.
Danach verfiel die Hochofenanlage, bis 1974 der Verein zur Erhaltung
der Schmelzanlage Bundschuh gegründet wurde.
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